Podcast „Was ist eine BvB-Maßnahme?“

Die Berufsschule Ursberg bietet den künftigen Schulabgängern der umliegenden Mittel- und Förderschulen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Eltern und Lehrern über das hiesige Ausbildungsangebot zu informieren. Dazu werden neben Informationsabenden jährlich mindestens zwei Hospitationstage veranstaltet, an denen die Schüler u.a. die Gelegenheit erhalten, sich in einer Schulhausrallye einen Überblick über die angebotenen Ausbildungsberufe zu verschaffen. Das BVB stellte sich heuer erstmalig mit einem Podcast vor. Die Wahl fiel auf das Medium Podcast, da dieser, unabhängig vom Besuch von  Informationsveranstaltungen, Eltern, Schülern und anderen Interessierten auch via Youtube  zur Verfügung gestellt werden kann.

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Inklusion – anschaulich

Bereits hier  und hier habe ich versucht, graphisch zu veranschaulichen, was Inklusion in Abgrenzung zur Integration bedeutet.
Bei der weiteren Auseinandersetzung mit dieser Thematik bin ich auf folgenden Beitrag des Channels Explainity auf Youtube gestoßen.

Anmerkung: Explainity hat außerdem eine ganze Reihe interessanter Podcasts auf Youtube veröffentlicht, die bspw. im Sozialkundeunterricht sehr gut eingesetzt werden können.

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 7.800 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 13 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Buchtipp

Als Lehrer an einer Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung ist man immer auf der Suche nach geeigneten Lehr- und Lernstrategien, um es auch Schülern mit Defiziten beim Lernen zu ermöglichen, einen Gesellenbrief zu erlangen. Denn wie bereits hier beschrieben, liegt der Unterschied nicht im Ziel (einem allgemeingültigen Gesellenbrief), sondern auf dem Weg dorthin.

Unterrichtsmethoden müssen außerdem an die stetig steigenden Prüfungsanforderungen angepasst werden. Mittlerweile findet bspw. nicht mehr nur in der Abschlussprüfung zur Vollausbildung ein sogenanntes Fachgespräch statt, sondern im Zuge der Einführung des Lernfeldunterrichts werden künftig auch die angehenden Fachwerker im Bereich Holz und Metall ein solches ableisten müssen. Es wird also zunehmend mehr erforderlich sein, Jugendliche an das Erstellen  von Referaten und Präsentationen hinzuführen.

Von einem Kollegen habe ich hierzu folgenden Buchtipp erhalten:

Zwar wurde dieses Buch ursprünglich als Lernhilfe fürs Gymnasium konzipiert, da aber Methoden und Arbeitsschritte  sehr anschaulich erklärt  und durch praxisnahe Tipps illustriert werden, eignet es sich  auch für den  Einsatz im berufsbildenden Unterricht.

Wer einen Blick ins Buch werfen will, kann das hier tun.

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Lernstrategien: Mindmapping

In einem vorangegangenen Artikel wurden bereits die Besonderheiten  einer Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung dargestellt. Anschauliche,  gehirngerechte Wissensvermittlung und spezielle Prüfungsvorbereitung sind nur zwei Beispiele, die  in diesem Zusammenhang genannt wurden.  Lern- und Denkstrategien finden hier in besonderem Maße Anwendung. Nicht nur, dass Schülern durch die Anwendung derartiger Strategien die Prüfungsvorbereitung erleichtert wird, sie werden durch die Fähigkeit, sinnvoll Lernstrategien anwenden zu können, fit gemacht für den lebenslangen Lernprozess. Beispiele für Lernstrategien und Informationen über deren positive Auswirkungen auf den individuellen Lernprozess finden Sie hier.

Im folgenden Video erklären Schüler der Berufsschule Ursberg, wie sie sich zum Thema „Sozialversicherungen“  ein MindMap erstellt haben, und wie ihnen das MindMap hilft, Inhalte zu strukturieren und sich diese besser zu merken. Die zugrundeliegende Konzeption finden Sie hier.

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Vollausbildung und Fachwerkerausbildung

Betrachte ich die Statistik, die WordPress täglich  zur Verfügung stellt, dann fällt auf, dass dieses Blog am häufigsten über die Suchbegriffe „Werkerausbildung“ oder „Unterschied Vollausbildung Werkerausbildung“ gefunden und aufgerufen wird.

Grund genug, das Thema erneut  in  etwas anderer Form aufzugreifen:
Da sich aus mir unerklärlichen Gründen dieser Vodcast nicht einbetten lässt, hier der direkte Link zur Darstellung auf youtube.

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Einfalt in der Vielfalt

Unter diesem Titel stand die Diskussion der ersten Sendung der Bildungsreporter „Dossenheim zur Kreidezeit“.Moderator Christian Spannagel hatte es sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit seinen Gästen der Frage nachzugehen, welche Herausforderungen, aber auch Chancen mit der  Vielfalt in  Klassenzimmern einhergehen. Einer Vielfalt, die bedingt durch bildungspolitische Entscheidungen (Inklusion, Gesamtschulprinzip….)  zusätzlich steigt.

Ich möchte hier nicht die ganze Diskussion (auch nachzulesen hier: Titanpad) wiedergeben, sondern nur auf einen Teil eingehen, der meine Gedankenkreisel in Schwung gebracht hat….. und vll liefert mir ja der ein oder andere hier noch zusätzlich ein paar Impulse.

Prof. Dr. Wellensiek,  Leiterin der PH Heidelberg, erläutert hier (ca. 25:45)   sehr anschaulich die theoretische Basis der vier Begriffe  Integration, Inklusion, Heterogenität und Diversität:

Heterogenität geht davon aus, dass es  so etwas wie einen Durchschnittsschüler gibt, der die Norm darstellt, aber auch  Schüler, die von dieser Norm abweichen. Diese zu integrieren ist eine Herausforderung, ein Problem, ein Kraftakt, der Anstrengung erfordert. Was bleibt ist der Gedanke von „normal“  einerseits und „abweichend von der Norm“ andererseits.

Diversität kennt dagegen nur Vielfalt – jeder Schüler ist einzigartig, besonders; alle Schüler einer Klasse sind verschieden. Hier ist es im Rahmen der Inklusion Aufgabe des Lehrers, allen die Lernchancen zu eröffnen, die in dieser Gruppe liegen.  Vielfalt eröffnet in diesem Sinne  Chancen bzw. Ressourcen.

In Anlehnung an Wikipedia müsste eine bildliche Darstellung für „Inklusion“ (vgl. auch hier) also besser so aussehen:

Unabhängig davon, ob Vielfalt als Problem oder als Chance gesehen wird, für uns als Lehrer stellt es eine immense Herausforderung dar, jedem Schüler gerecht zu werden. Laut Wellensiek liegt ein großes Hindernis  in unserer didaktischen Herkunft; einer normorientierten Didaktik, die von einem average pupil ausgeht. Ihr Hauptaugenmerk  auf dem Weg zur inklusiven Bildung liegt  folglich auf einer Neukonzeptionierung der Lehrerausbildung, in der u.a. Kompetenzen wie individuelles Lernen, Fähigkeit zu Selbstreflexion und interprofessioneller Kooperation einen hohen Stellenwert einnehmen.

Daneben räumt Wellensiek den Faktoren Zeit und Geduld einen hohen Stellenwert ein, denn ein derartiger Wandel in der Lernkultur erfordert eine Änderung der inneren Haltung, muss von innerer Überzeugung getragen sein, um nicht oberflächlich zu bleiben.

Bei meinen Überlegungen, was sie wohl mit innerer Haltung meinen könnte, kamen mir zwei Namen in den Sinn:

Dominikus Ringeisen, der Gründer der Einrichtung, an der ich beschäftigt bin, fordert als oberste Handlungsmaxime, die uns Anvertrauten „gut und glücklich zu machen“.

Jean-Pol Martin, der sich bereits seit Entwicklung seiner LdL-Methode Anfang der 80er Jahre mit der Frage beschäftigt, wie Schüler glücklicher gemacht werden können als es durch traditionelle Methoden gemeinhin der Fall ist, wirft hier ebenfalls die Frage auf, ob wir in der Didaktik ein kohärentes, konsensfähiges Menschenbild benötigen.

Welcher Blick eines Lehrers auf seine Schüler wäre in diesem Sinne wünschenswert? Welches Menschen- oder  Schülerbild sollte ein Lehrer haben, der seine Schüler glücklich machen will und das Ziel hat ihnen in ihrer Vielfalt gerecht zu werden?

Ich mache hier im Sinne eines „nicht zu Ende gedachten Gedankens“ den Anfang……und  freue mich über Ergänzungen, Korrekturen….. :-):

* den Blick weg von den Schwächen hin zu den Stärken richten

–>  dadurch dem Schüler zu mehr Erfolgserlebnissen, Glücksgefühlen verhelfen, die ihn in seiner Persönlichkeit stärken, so dass er sich mit seinen Stärken und Schwächen besser annehmen kann

* den Blick statt auf die Norm auf das Individuum richten

–> d.h.,  den Schüler da abholen, wo er steht, ihm zu indiviuellem Lernfortshcritt verhelfen und diesen zu bewerten

* durch gegenseitigen respektvollen Umgang ein Lernklima schaffen, in dem jeder die Chance hat, seine persönlichen Ressourcen (ohne Angst vor Niederlage, Häme….) auszuschöpfen

* …….

…ansonsten hoff ich auf weiteren Schwung für meine Gedankenkreisel  am 26.04.2012 um 20.00 Uhr in der zweiten Sendung der Bildungsreporter zum Thema: “Lehrer werden – Die Lehrerbildung der Zukunft” …..unter anderem mit diesem Beitrag zu glückbringenden Strukturen.

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